In der Psychiatrie wurde ich als Angetrieben und Aufdringlich betitelt.
Angetrieben bin ich weil ich die Welt ändern will, und betrachtet man die Probleme der Welt im Kleinen wie im Grossen wären einige Änderungen wohl angebracht.
Aufdringlich bin ich weil mich genug gut ausdrücken kann und jeweils den Nagel auf den Kopf treffe. Dies löst scheinbar auch bei ausgebildeten Psychiatern unbequeme Kongitive Dissonanzen aus. Von mir aus gesehen haben Psychiater keinen Plan von Psychologie, schlimmer noch, sie fallen in das weit verbreitete Verhaltensmuster von Aktion-Reflexion-Vertuschen statt Aktion-Reflexion-Korrektur.
Ich verlange nicht viel, aber dass Ärzte im Sinne eines sich verbessernden Prozesses die Variante Aktion-Reflexion-Korrektur verwenden. Sedierende Medikamente sind nichts anderes als das Problem unter den Teppich kehren.
Es gab nie ausführliche Gespräche, jeweils einen Monolog der Ärzte, wie man einen Computer einfach neu Installiert und alle Daten vernichtet anstatt das man zuerst versucht ihn zu reparieren.
Lesenswertes Paper zu Gruppendynamischen Prozessen auf Seiten der Pflege und Psychiatrieärzte:
http://www.sgap.ch/sgap_neu/downloads/NarzisstischerMachtmissbrauch.pdf (Danke an den Verfasser)