>Hypothese< Sünder = beliebter Mitarbeiter

Ich habe in meiner Laufbahn schon viele sündige Ja-Sager als Lieblingsmitarbeiter des Chefs gesehen. Neulich habe ich mich gefragt weshalb das so ist.

-Ist es weil diese Menschen relativ einfach mit ihren Sünden kontrollierbar sind und dem Chef ist dies Bewusst und er nutzt das zur Machtausübung?

-Oder ist es, weil der Sünder vor der Respektsperson kuscht weil er dann «zufällig» an seine Sünden denkt und dem Chef ist das so gar nicht bewusst. Der Chef aber geniesst es sehr wenn andere Leute vor ihm kuschen und er somit das Gefühl der Dominanz und Überlegenheit eines Alphatiers hat, wodurch seine primitiven Urinstinkte befriedigt sind?

Schauen wir es von der anderen Seite an: nehmen wir an, dass ein Mitarbeiter moralisch über jeden Zweifel erhaben ist. Der Chef würde Kunden abzocken. Somit wäre die Situation genau umgekehrt: In der Diskussion über Rechtschaffenheit wäre der Chef unterlegen und der Mitarbeiter würde den Chef dominieren. Dies würde den Sozialdarwinismus des Chefs welcher wohl in den männlichen Genen verankert ist recht stören. Das gute für den Chef ist, dass er dem Mitarbeiter ja unter irgendwelchen Vorwänden künden könnte.

Dies wäre mal eine sehr interessante Studie und ein Beispiel dafür, dass das Leben die ehrlichen und guten Menschen bescheisst.

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