…kann ein Leben zerstören. Ich war gerade 15, auf der Klassenreise und meine Lieben Klassenkollegen haben mich abgefüllt, dann haben sie dafür gesorgt, dass wir zu sechst im Kreis hocken im Massenschlag, 3 Frauen, 3 Männer. Da habe ich eine meiner Klassenkollegin für eine Sekunde an einer intimen Stelle gestups, ohne böse Hintergedanken. Sofort ist A.W. zum Lehrer gerannt, und muss wohl erzählt haben, dass ich sie vergewaltigen wollte. Klar ich würde ja eine Vergewaltigung vor Zeugen sicher der einer Privaten vorziehen. Danach wurde mir der Übername «Grapschi» verpasst und die Intrige nahm ihren lauf. Dies ist der Gesellschaftliche Knockout. Bei solchen Ereignissen ist die Gesellschaft so programmiert, dass sie ohne objektive Fakten auf den angeblichen Vergewaltiger los geht, und geniesst den Common Sense der sich daraus ergibt. Für mich bedeutet das dass ich seit über zehn Jahren mehrmals die Woche einen Selbstmordversuch versuche. Ich habe versucht die betroffenen zu kontaktieren. Das «Opfer» sag es erinnere sich gar nicht daran. Und die Frau welche daraus eine grosse Geschichte gemacht hat will nicht reden, das verhalten eines Menschen dem vermutlich nicht bewusst war wie mächtig die Behauptung ist man hätte jemanden vergewaltigt.