>Hypothese< Kleine Consulting Firmen verheizen ihre Supporter

Eine Consulting Firma hat sich im Normalfall auf ein spezifisches Marktsegment spezialisiert. Ziel sei es möglichst eine Marktbeherrschende Stellung zu erreichen, in dem man die Generalvertretung für alle Produkte in diesem spezifischen Marktsegment übernimmt. Daraus resultiert meiner Meinung insbesondere bei kleinen Firmen das Problem, dass der Supporter (der im Normalfall alleine für den Support zuständig ist) relativ viele Produkte bis ins Detail kennen muss. Nehmen wir mal an es seinen 15 Produkte welches jedes 100 Funktionen und Masken hat. Somit muss der Supportmitarbeiter einen Überblick über 1500 Funktionen haben. d.H. wenn er ein Jahr hat um sich einzuarbeiten muss er jeden Tag 8 funktionen dazu lernen. Der Supportmitarbeiter sollte jedoch nach einem Monat produktiv sein, also wären es wohl 80 im Tag. Gehen wir von 5 Minuten pro Funktion aus, ist er den ganzen ersten Monat mit lernen beschäftigt. Ein Problem gibt es aber: Fast niemand kann 8h im Tag permanent lernen und dann auch noch alles behalten.
Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch und da ich gesehen habe, dass die Firma welche mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat ein relativ grosses Produkte Portfolio hat habe ich das angesprochen. Da ich genau wegen dem beim letzten Arbeitgeber fast einen Herzinfarkt gehabt habe. Dann ging es 30 Sekunden und ich stand auf der Strasse. Dies impliziert, dass sich der Arbeitgeber bewusst ist, dass er den Mitarbeiter, den er einstellen wird allenfalls ein Burnout hat. Und er kann keinen Menschen brauchen, der ihm das belegen kann. Ich finde dieser Mensch müsste mal ein bisschen Zeit haben unsere schöne Bundesverfassung zu studieren.

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